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Kevelaer-Fußpilger 2021

Rückblick zur diesjährigen Gemeindewallfahrt


Im August schien das Aus der Wallfahrt allerdings fast sicher: die Inzidenzwerte stiegen trotz einer hohen Impfquote höher und höher. Unsicherheit machte sich breit. Können wir es wagen? Wie lauten die Auflagen? Wer ist überhaupt dabei??
Am 20. August 2021 setzte NRW die Beschlüsse der Bundesregierung konsequent um und erließ eine neue Fassung der Coronaschutzverordnung. Damit war klar: wir DÜRFEN gemeinsam laufen, zwar mit gewissen Auflagen, die uns aber umsetzbar erschienen.

Direkt abends wird telefoniert, Frau Verholen, Frau Praest und das Bauerncafé Winnekendonk öffnen ihre Pforten, ebenfalls Jupp Maibom ist für uns da.
Alle Gaststätten dürfen nur genesen, getestet oder geimpft, sowie mit Mundschutz betreten werden.                                                                                                                               Da entstehen die Überlegungen, die Impf- bzw. Testnachweise ab sofort in einer eigenen E-Mail-Adresse zu sammeln. Die Informationen werden per Mail und per WhatsApp weitergegeben, noch am Abend trudeln die ersten Impfnachweise ein. Am Wallfahrtswochenende müssen dann nur noch zwei Nachweise überprüft werden.

Die Planungen nehmen Fahrt auf, innerhalb von 2 Wochen wird vieles organisiert. Allerdings möchten einige der langjährigen Begleiter das immer noch bestehende Risiko einer Ansteckung für sich und ihre Angehörigen nicht eingehen. Daher müssen 2 neue Fahrer angeworben, sowie Bullis und ein Anhänger ausgeliehen werden. Schnell erklären sich Bernd Busshaus und Andre Tepasse bereit, uns nach Kevelaer und zurückzubegleiten. Beide sind langjährige Pilger-Angehörige, da ihre Frauen, Ulla und Annemarie schon lange mitlaufen. Außerdem müssen Aufgaben neu verteilt werden, in diesem Jahr gibt es To-Do-Listen, damit alles berücksichtigt wird, was unterwegs so anfällt.
Es werden am Ende 5 Begleitfahrzeuge: Bus mit Andre, Bulli und Hänger mit Bernd, Wasserträgerauto Nicole, Kameramannflitzer Harry und Kommandozentrale abwechselnd mit Gerlind und Andreas.                                                                                                  

Wir beginnen- wie schon 2019- am Freitagabend mit einer peppigen Andacht, die das Thema „Atme in uns, Heiliger Geist“ modern aufgreift. Mit stimmungsvoller Beleuchtung und PowerPoint-Präsentationen, mit Musik untermalt. Bereits in der Kirche zeigt sich, dass alle bereit sind, sich an die nötigen Auflagen zu halten. Mundschutz und Abstand sind selbstverständlich.

Am Samstag hatte Michael bereits um 3:35 Uhr eingeladen, sich an der Kirche zu treffen, damit man pünktlich loslaufen kann. Der Aufbruch verläuft ruhiger und entspannter als sonst, da genügend Zeit ist, sich in Ruhe in der Kirche zu versammeln, ein Gebet zu sprechen und nach dem Wallfahrtssegen von Kaplan Valentine loszulaufen.

Der Weg verläuft reibungslos, einige Pilger hatten Anlaufschwierigkeiten und überbrückten die ersten Kilometer erstmal fahrend. Das DRK, besetzt mit 3 Helfern, versorgt einen geschwollenen Knöchel.
In Empel ist die Brücke gesperrt, sodass die knapp 60 Fußpilger über die Dorfstraße müssen. Ein Anruf bei der Fähre bringt Gewissheit: trotz Meldung ist kein Nebel aufgezogen, der Fährfahrt über den Rhein steht nichts im Wege. In Rees kommen noch 3 Pilger hinzu, 60 Personen betreten um 6:00 Uhr pünktlich die „Rääße Pöntje“ und setzen über den Rhein.

Von Niedermörmter über Obermörmter geht’s flott nach Marienbaum, wo wir aufgrund des schnellen Schrittes 20 Minuten vor der Zeitankommen. Leider kann Frau Verholen uns in diesem Jahr kein Frühstück anbieten, da sie keine Helfer*innen gefunden hat. Trotzdem serviert sie uns Kaffee und kalte Getränke und öffnet uns Theke und Toilette. Bereits zu früher Stunde müssen wir uns für die Bestellung von Kuchen und Herzhaftem in Winnekendonk entscheiden, die Michael unterwegs durchgibt.

Pünktlich geht’s weiter durch den Uedemer Hochwald Richtung Uedemerbruch.  Die Pause dort verläuft planmäßig.

Anschließend machen sich alle auf den Weg nach Winnekendonk, am Rand der Strecke steht der Mais mannshoch, was für viele sehr willkommen ist.

Im Bauerncafé in Winnekendonk wird nochmal verschnauft.

Jetzt werden noch einmal alle Kräfte mobilisiert und wir kommen pünktlich in Kevelaer an. Pastor Klaus Winkel erwartet uns mit 30 Radpilgern an der Bleichstraße und wir ziehen gemeinsam über die Hauptstraße zum Gnadenbild. Um 17:00 Uhr treffen wir uns wieder alle gemeinsam im Forum Pax Christi, wo die Pilgermesse stattfindet, die Andrea Wesendonk gemeinsam mit Klaus Winkel vorbereitet hat. Auch hier geht es um aktuelle Themen und den Bezug zum Heiligen Geist.

Am Sonntag gehts dann um 9:00 Uhr ohne Zwischenfälle zurück, pünktlich um 19:45 Uhr kommen wir am Kreisel in Isselburg an, wo wir von Angehörigen erwartet werden. Mittendrin steht unser aller Pilgeropa Hermann Kamps mit seiner Frau Christa, um uns willkommen zu heißen.

In einer gemeinsamen Prozession gehts über die Minervastraße in die St.-Bartholomäus Kirche. Dort wartet noch eine emotionale Überraschung. Eva ten Have, die Enkeltochter von Nardi ten Have singt sehr ergreifend „Halleluja“.

Insgesamt war es eine sehr besondere Wallfahrt, die unter besonderen Umständen stattfand. Jeder war bemüht, auf den anderen und auch auf sich selbst zu achten.

Am Ende bleibt zu wünschen, dass jeder den EINEN oder die EINE gefunden hat, der oder die ihn auch im kommenden Jahr begleiten wird.

 

Besonderer Dank an:

Angela:                Jubilarehrungen
Nicole:                Wasserträger
Bernd:                  Busbegleitung, Gepäcktransport
Andre:                  Busbegleitung,Gepäcktransport
Harry:                  Film
Ina, Rebecca,Finja,Andrea,Angela   Rosenkranz
Andrea,Klaus      Gottesdienst
Andreas, Gerlind:   Kommandozentrale
Michael,Gerlind,Ina:      Andacht
Gerlind:               Zuarbeit
Michael:             Hauptorganisator

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Für das Leitungsteam

Michael und Gerlind

"Was ist wichtiger?", fragte der große Panda,

"Der Weg oder das Ziel?"

"Die Weggefährten", sagte der kleine Drache.