01.04.2026 20:45

Chormusik in der Karwoche und zu Ostern

Unsere Chöre haben auch in diesem Jahr wieder Musik vorbereitet, um den Feier- und Festtagen einen ausdrucksstarken Charakter zu geben.

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Den Start macht am Gründonnerstag, 2. April um 19:30 Uhr in Werth der Kirchenchor St. Peter und Paul. Der Chor gestaltet die Liturgie mit der Gloria-Einleitung und „Bleibet hier“, beide komponiert von Chorleiter Gerd-Heinz Stevens, sowie mit „Der Kelch, den wir segnen“ und dem „Heilig“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert.

Schubert schrieb dieses Werk 1826, also vor genau 200 Jahren, im Auftrag von Johann Philipp Neumann. Bis heute begeistert die Deutsche Messe durch ihren schlichten, liedhaften Charakter.

Am Karfreitag, 3. April um 15:00 Uhr singt der Frauenchor St. Bartholomäus in der Isselburger Kirche „Siehst du die Hände“, „Dank für Golgatha“ und „Vor deinem Kreuz“ von Klaus Heizmann.

Heizmann gilt als Pionier moderner geistlicher Musik in Deutschland und ist seit 1968 als Dirigent in der Jugendchorbewegung aktiv.

In der Osternacht am Samstag, 4. April um 21:00 Uhr in Anholt singt der Kirchenchor St. Pankratius  „Christus, dein Licht“ aus Taizé, „Auf, Seele, Gott zu loben“ von Johann Steuerlein, einen österlichen Hallelujaruf mit festlicher Coda von Colin Mawby, „Christus Herr, Bruder und Freund“ von Jean-Paul Lécot sowie „Halleluja“ von Gordon Young.

Colin Mawby war ein bedeutender Kirchenmusiker und wirkte unter anderem an der Westminster Cathedral. Jean-Paul Lécot, Organist in Lourdes, setzte wichtige Impulse für die französische Kirchenmusik. Gordon Young prägt mit seinen zahlreichen Werken die US-amerikanische Kirchenmusik bis heute.

Martin Boland lässt die klangprächtige Orgel kräftig ertönen und strahlen.

In der festlichen Messe am Ostersonntag in St. Bartholomäus um 11:00 Uhr erklingen vom Frauenchor das „Gloria“ aus der Missa 4 You(th) von Tjark Baumann, „Alleluja“ von Sally K. Albrecht, ein „Agnus Dei“ von Brian Lewis und „Du wirst den Tod in uns wandeln“ von Kathi Stimmer-Salzeder. Am Schluss spielt Andrea Wesendonk die berühmte Toccata aus der 5. Orgelsinfonie von Charles-Marie Widor.

Die Werke von Albrecht, Lewis und Stimmer-Salzeder stehen für eine lebendige, moderne Chormusik, die zugleich eingängig und ausdrucksstark ist.

Der Männerchor Schüttenstein singt in der Abendmesse am Ostersonntag, 4. April um 19:00 Uhr in Dreifaltigkeit „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ von Friedrich Silcher, „Es steigt der Herr vom Grab empor … Alleluja, Christus lebt“ von Franz-Xaver Engelhart, „Frieden für die Welt“ von Wolfgang Lüderitz und „Freu dich, erlöste Christenheit“ von Ferdinand Haberl.

Die ausgewählten Werke verbinden österliche Freude, festlichen Chorklang und die Tradition bedeutender Kirchenmusiker verschiedener Epochen.