Tempel Jam begeisterte in Anholt
Die Pankratiuskirche wurde Schauplatz eines Issel-Unplugged-Konzerts.
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Erstmals war die St. Pankratiuskirche in Anholt Schauplatz eines Issel-Unplugged-Konzerts. Die Macher von Issel Unplugged setzten dabei erneut auf hiesige Musiker. Sie gestalteten eine fast dreistündige Veranstaltung, wie sie in Isselburg eher selten zu erleben ist.
Heiko Weische (Gitarre und Gesang), Peter Steinbrink (Gitarre und Gesang), Svenja Nienhaus (Gesang), Michael Bovenkerk (Klavier), Emma Stappenbeck (Klavier und Gesang) und Hannah Winking (Geige) sorgten beim Publikum für Begeisterung. Die Kirche war voll besetzt. Es mussten sogar auf die Schnelle noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden.
Das Publikum dankte es den Interpreten mit langem Beifall nach jedem Titel. Das Ende des Tempel Jam zeigte noch einmal die Flexibilität der Künstler, denn ganz spontan präsentierten sich alle als Gruppe mit "Let it be" von den Beatles als Zugabe.
"Müssen die unbedingt noch mal machen", war das Fazit vieler Besucher. Wie Issel-Unplugged-Sprecher Steffen Meyer im Nachgang erzählte, waren auch die Künstler sehr zufrieden. "Wir wollen den Künstlern aber auch eine gut vorbereitete Plattform bieten, sodass sie nur noch das Klavier oder die Gitarre anschließen müssen und loslegen können", meinte Meyer. Nun liegt der Fokus des Teams auf dem Open-Air-Konzert am 6. Juni.
Text/Foto: Frithjof Nowakewitz, Bocholter-Borkener Volksblatt vom 2. Mai 2026